Geschichte

Die Geschichte der Grundschule am Weißen See

Unsere Schule wurde in der Zeit von 1929-1931 im Stil der Neuen Sachlichkeit erbaut und im April 1931 als erste weltliche Schule von Weißensee eröffnet.

Der Bau wurde durch Spenden von SPD und KPD finanziert. Entsprechend dem Charakter der weltlichen Schule gab es in dem Haus keine Prügelstrafe und keinen Religionsunterricht, Mädchen und Jungen wurden in gemeinsamen Klassen auch in den Fächern Werken und Kochen unterrichtet. Die Schule verfügte über eine Aula mit Rang und Bühne, zwei Turnhallen mit Gymnastikterrasse auf dem Dach, einen Zeichensaal, Werkräume, eine Schulbibliothek, eine Duschanlage und einen Fahrradkeller. Auf dem Schulhof befand sich eine Brunnenanlage. Darauf stand eine Plastik mit zwei Fohlen. Zum Schulgrundstück gehörte auch das heutige Standesamt, welches Direktor, Heizer und Hausmeister als Wohnung diente.

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Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 wurde diese Schule aufgelöst. Es entstand eine Volks- und Mittelschule. Während des 2. Weltkrieges diente die Schule als Lazarett und Krankenhaus. Ab 1945 zog der Rat der Stadt in das Gebäude ein und teilte sich dieses ab den 50er Jahren wieder mit der Schule. In den Jahren nach 1959 entstand im Keller ein Lehrschwimmbecken, das bis 1978 dem Schwimmunterricht diente. In der Aula fanden in diesen Jahren öffentliche Filmvorführungen statt. Nach der Wiedervereinigung wurde aus der 7. Polytechnischen Oberschule die 17. Grundschule des Stadtbezirks, die seit 1994 den Namen „Grundschule am Weißen See“ trägt. Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.

Sanierung

Die Schule in der Amalienstraße 6 wird seit Herbst 2018  grundsaniert. Dazu zog die gesamte Schule im Juni 2018 in das Ausweichgebäude in der Falkenberger Str. 31, in 13088 Berlin um.

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Derzeitiges Schulgebäudes

- Falkenberger Str. 31, in 13088 Berlin
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